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Gottfried Höllwarth :
Großer Wagon

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Pöggstall, 1991

Information

Das mittlerweile abgebaute Objekt "Großer Wagen" aus Granit-Stahl, Eisen-Bronze und Beton mit den Maßen 572 x 98 x 129 cm wiegt 1600 kg. Es versinnbildlicht physikalische Grundprinzipien: Beweglichkeit durch das Rad, Spaltung und Zerstöung durch den Keil, Energie und Wucht durch bewegte Masse.

Das Objekt "Großer Wagen" beruht auf der Verarbeitung lapidarer physikalischer Prinzipien. Beweglichkeit durch das Rad, Spaltung und Zerstörung durch den Keil, Energie und Wucht durch bewegte Masse. Das Rad ist ein Rollkörper in Form einer um einen Mittelpunkt drehbaren Scheibe, dessen äußerer Rollkranz durch Speichern mit dem Mittelpunkt der Nabe verbunden ist. Der Keil ist ein in einer Kante spitz zulaufender Körper zum Trennen und Spalten. Seine Wirkungsweise: Eine an der Grundfläche angreifende Kraft wird in zwei von den Schenkeln ausgehende Kräfte zerlegt. Die Masse ist die Menge eines Stoffes, aus der ein Körper besteht, als Eigenschaft seiner kleinsten Teilchen die Ursache der Massenanziehung, insbesondere der Schwere sowie des Widerstandes des Körpers gegen Bewegungsänderungen. Die Aggression, die von dem Objekt ausgeht, besteht nicht durch das Objekt selbst, sondern durch dessen Bewegung und Verwendung.
(Gottfried Höllwarth)