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Geschichten und Workshops im KinderKunstLabor

Education

Kunstvermittlung
Christine & Irene Hohenbüchler, CO:CO, KinderKunstLabor, St. Pölten, 2024
© eSeL.at

PROGRAMM

Programm

Mittwoch, 27. Mai, 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop mit Sonia Leimer, Künstlerin

Mittwoch, 17. Juni, 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop mit Leopold Kessler, Künstler

Samstag, 05. September, 14.00 – 16.00 Uhr
Bespielen, beklettern, befragen.
Ein kleiner Workshop zu Kunst in der Stadt Geschichten mit Julia Grosse, Kunsthistorikerin und Kuratorin

Mittwoch, 30. September, 14.00 – 16.00 Uhr
Workshop mit Joanna Zabielska, Künstlerin

Samstag, 03 Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr
Baumhäuser, Proteste und Sekundenkleber
Geschichten mit Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main

Samstag, 10. Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr
Ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd …
Geschichten mit Friederike Holländer, Architektur­ und Kunstvermittlerin am Bauhaus Archive

Samstag, 17. Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr
Alles für die Katz – Ob nur kurzfristig oder für immer, es ist einen Versuch wert
Geschichten mit Heidi Pretterhofer, Architektin und Michael Rieper, Architekt, Professur für Baukultur Kunstuniversität Linz

Mittwoch, 28. Oktober, 14.00 – 16.00 Uhr '
Workshop mit Hannes Gröblacher, Künstler und Landschaftsplaner

Montag 20. bis Freitag, 24. Juli 2026

Täglich von 10.00 – 15.00 Uhr
Die Kinderregierung Sommerprojekt mit Graziela Kunsch, Künstlerin
Kinder erkunden gemeinsam mit der Künstlerin die öffentlichen und halböffentlichen Räume des Regierungsviertels in St. Pölten. Gemeinsam stellen sie sich die Frage: Sind diese Räume auch für Kinder? Was könnte, müsste sich ändern? Wie könnte Kunst zu mehr Sichtbarkeit von Kindern und deren Interessen beitragen?

WORUM GEHT ES?

Warum ist etwas und nicht nichts

Geschichten und Workshops mit und für Kinder mit disziplinübergreifenden künstlerischen und wissenschaftlichen Expertisen und Kunst­schaffenden

Eine Kooperation von KOERNOE und dem KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst anlässlich von 30 Jahre KOERNOE

Der öffentliche Raum ist ein Ort des Zeigens, des Sprechens und des Gestaltens – kurz: ein Ort des Han­ delns und Wirksamseins. Wer entscheidet hier? Wer gestaltet mit? Wer kann, darf und soll im öffentlichen Raum sichtbar sein? Wer darf was im öffentlichen Raum machen?

In einer Demokratie ist ein Raum, der für alle da ist, in seiner Gestaltung stets auch auf verschiedenen Ebenen verhandel-­ und mitgestaltbar. Vielschichtige Ent­scheidungsprozesse bahnen den Weg zum Ergebnis einer öffentlichen Kontaktzone. Denn nichts fällt einfach vom Himmel, ist vorgegeben und unveränder­lich. Gerade diese Zusammenhänge sichtbarer zu machen, Vertrauen in sie zu wecken und insbesondere auch für junge Menschen zu öffnen, ist ein maß­ gebliches Anliegen dieser Geschichten­ und Workshop­reihe.

Ziel ist es, das Fachwissen aus den unterschiedlichen Gebieten der Architektur und Raumplanung, Kultur­wissenschaften und Kunst mit jungen Menschen zu erarbeiten, kritisch zu befragen und erfahrbar zu machen. Anknüpfend an die Lebenswelten der Kinder und im Austausch mit ihnen geht es in der Praxis darum, zu erkunden, welchen Handlungsraum junge

Menschen im öffentlichen Raum haben und wie sie sich in diesem überhaupt zeigen können. Daran anschließend ist es unser Ziel, den öffentlichen Raum als demokratischen Ort gerade für junge Men­schen bewusst zu machen und aufzuzeigen, welche spezifisch kokreativen Gestaltungsmöglichkeiten sie selbst darin haben. Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren nehmen Fragen der Partizipation, Vielstimmig­keit und Sichtbarkeit im öffentlichen Raum »unter die Lupe«. Dabei gehen sie u. a. gemeinsam folgenden

Fragen nach: Was ist eigentlich »der« öffentliche Raum? Wem gehört der öffentliche Raum? Kann ich den auch mitgestalten, so wie mein Kinderzimmer? Welche Rechte habe ich im öffentlichen Raum? Was würde ich ändern an den öffentlichen Räumen, die mich um­geben? Was fehlt mir, und was könnte ruhig weg? Hat es den öffentlichen Raum schon immer gegeben?

Ist der öffentliche Raum in St. Pölten der gleiche wie in São Paulo, Kinshasa, New York, Istanbul oder in Beijing? Sind der Südpol oder der Wienerwald auch öffentliche Räume? Was unterscheidet einen Park von einer Fußgängerzone? Sind Museen, Rathäuser, große Plätze oder Schwimmbäder auch öffentliche Räume?

Offene Workshops und eine Projektwoche bieten die Möglichkeit, gemeinsame Erkundungen zu machen und zu diskutieren (siehe Programm).

TEILNAHME und ANMELDUNG

Teilnahme und Ablauf:

Für Kinder von 9 bis 12 Jahren
Die Teilnahme am Programm ist mit einem Eintrittsticket ins KinderKunstLabor kostenfrei.

Die Zahl der Teilnehmenden ist für alle Formate begrenzt. Bitte reservieren Sie deshalb Ihre Zählkarte bequem über den Onlineshop.

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst, Schulring 24, 3100 St. Pölten
www.kinderkunstlabor.at