Workshop, Lesbos, 2021 © Catrin Bolt
 

Catrin Bolt



dazwischen



In Erlauf, einer kleinen Gemeinde im Mostviertel, wo einst ein amerikanischer und ein russischer General das Ende des Zweiten Weltkrieges per Handschlag besiegelten, wird seit Jahrzehnten eine außergewöhnliche Erinnerungskultur als „Friedensgemeinde“ gelebt. Mit den 1995 errichteten Denkmälern von Jenny Holzer und Oleg Komov begann in Kooperation mit KOERNOE eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte Österreichs durch die Gegenwartskunst, die sich in permanenten und zahlreichen temporären Projekten im öffentlichen Raum manifestiert.In einem neuen permanenten Projekt lenkt Catrin Bolt unsere Aufmerksamkeit auf die offensichtlichen Grenzen dieses Friedens, auf die Situation von Menschen, die in den Flüchtlingslagern der EU auf ein Asylverfahren warten. Zeichnungen von Kindern, die in Kara Tepe auf Lesbos leben, sind im Rahmen einer Ausstellung im Museum ERLAUF ERINNERT und als Bodenarbeiten im öffentlichen Raum zu sehen.

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