Rückblick: Eröffnung Azra Akšamija, Gedenkort, Landesklinikum Mauer-Öhling
Am Gelände des Landesklinikum Mauer wurde am Freitag, den 2. Oktober der Gedenkort für Opfer von NS-Medizinverbrechen eingeweiht. Die Gestaltung stammt von der Künstlerin und Architekturhistorikerin Azra Akšamija und ist aus einem von KOERNOE gemeinsam mit dem Klinikum durchgeführten, geladenen künstlerischen Wettbewerb hervorgegangen. Der feierliche Akt markierte einerseits das Ende eines jahrzehntelangen Vergessens und damit einen neuen Umgang mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte des Klinikums, das sich auch im Rahmen der aktuellen NÖ Landesausstellung manifestiert. Andererseits wird die lange vernachlässigte Begräbnisstätte zum sensibel gestalteten, würdigen Gedenkort für 2.848 Opfer, die in fundierter historischer Recherche aufgearbeitet wurden und im ebenfalls neugeschaffenen ‚Lernort‘ im Pavillon 18 dauerhaft dokumentiert und vermittelt werden.