Rückblick: Sommerprojektwoche mit Graziela Kunsch, KinderKunstLabor, St. Pölten
Warum ist etwas und nicht nichts?
Wie sehen Plätze aus, an denen Kinder Gehör finden können? Was könnte sich in der Stadt und im Regierungsviertel aus der Perspektive der Kinder ändern? Und – was haben Kunst und Architektur damit zu tun?
Gemeinsam mit der Künstlerin Graziela Kunsch beschäftigten sich Sara Altindas, Vitalii Chornyi, Farbod Darma, Kian Padeganeh, Anita Porkari, Benita Porkari, Sadra Riazati, Vala Riazati, Viola Saarinen, Noah Winter und Theo Winter in den Sommerferien vom 20.-24. Juli damit, was eine Regierung ist, und wer mitreden kann. Mit künstlerischen Methoden erforschten sie, wie Entscheidungen entstehen und wie sie selbst ihre Stimme erheben können. Dazu haben sie die öffentlichen Räume im Regierungsviertel erkundet und überlegt, wie diese neu oder auch anders genutzt werden könnten. Im Laufe dieses Prozesses haben sie begonnen, die Grundlagen einer Kinderregierung zu erproben. Aus ihren Beobachtungen und Skizzen erarbeitet die Künstlerin eine Dokumentation, die das KinderKunstLabor gemeinsam mit KOERNOE[MJ2] als Forschungsbeitrag im Rahmen der Cahiers[MJ3] veröffentlichen werden. Im nächsten Schritt entwickelt Graziela Kunsch einen Entwurf für eine benutzbare Gestaltung im öffentlichen Raum, die sich vor allem an Kinder richtet, wie es 2027 im Regierungsviertel umgesetzt werden könnte.
Die Kinderregierung ist ein Projekt in Kollaboration mit dem KinderKunstLabor, anlässlich 30 Jahre KOERNOE
Lectures, Talks und Workshops mit und für Kinder und Jugendliche mit disziplinübergreifenden künstlerischen und wissenschaftlichen Expertisen und Kunstschaffenden. Mit Sonia Leimer, Leopold Kessler, Julia Grosse, Joanna Zabielska, Oliver Elser, Friederike Holländer, Heidi Pretterhofer und Michael Rieper, Hannes Gröblacher und Graziela Kunsch.