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30 Jahre Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich

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News
Franz West, Warum ist etwas und nicht nichts, Wiederaufstellung, Stronsdorf, 2022
© Joanna Pianka
Niederösterreich

Was KOERNOE tut, wo KOERNOE zu finden ist – hier liefern wir Ihnen aus Anlass unseres Jubliäums einen kurzen Einblick!

KOERNOE fördert, begleitet und erhält seit 30 Jahren mit großem Engagement künstlerische Projekte im öffentlichen Raum. Mit dem Kunstförderungsgesetz von 1996 erlangte KOERNOE österreichweit eine Vorreiterrolle in der Weiterentwicklung von Kunst am Bau hin zum öffentlichen Raum – einzigartig in ihrer Kontinuität, Dichte und Vielfalt. Über 300 permanente ortspezifische Projekte nationaler und internationaler Kunstschaffender sind in ganz Niederösterreich verteilt und ebenso viele Projekte wurden temporär umgesetzt. Die Leitung oblag bis 2018 Katharina Blaas-Pratscher, ihr folgte Katrina Petter, unterstützt von einem hochkarätigen 3-jährlich wechselnden Fachgremium und einem engagierten Team.

Das Kulturfördergesetz schuf völlig neue Möglichkeiten, mit künstlerischen Projekten abseits von architektonischen Strukturen im Außenraum, für alle zugänglich, unerwartete Gestaltungen und Interventionen zu setzen. Gegenwartskunst wurde zum Katalysator, um Orte kreativ zu neu zu denken oder relevante Themen sichtbar zu machen. Mit der Übersiedlung von der Bau- in die Kulturabteilung begann unter Katharina Blaas-Pratscher eine kontinuierliche Erweiterung der Agenden und Potentiale von Kunst im öffentlichen Raum. 2018 folgte Katrina Petter, die neben der steten Weiterentwicklung des Bereichs, die vielseitige Vermittlung der Kunst in den Regionen sowie die stärkere Einbindung und Informierung junger Menschen in den Fokus rückte.

KOERNOE-Projekte sind überall zu finden, in kleinen Gemeinden genauso wie im urbanen Raum, entlang von Wander- und Fahrradwegen, bei Wiesen und Seen, in Pflegezentren, bei Kulturstandorten u.v.m.

Ortsspezifische künstlerische Arbeiten können neue Sichtweisen auf Orte und Themen eröffnen. Ein zentrales Anliegen von KOERNOE ist es deshalb, unterschiedlichste Berührungspunkte zwischen zeitgenössischer Kunst und Alltag zu schaffen. Dazu zählen Neubetrachtungen von Geschichtsbildern und Traditionen ebenso wie innovative Gestaltungen von öffentlichen Räumen oder künstlerische Initiativen, um zum Gespräch über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen anzuregen. Verschiedenste Menschen, Disziplinen, Lebensrealitäten treten über Kunstprojekte im öffentlichen Raum miteinander in Beziehung.

KOERNOE möchte an dieser Stelle den vielen Gemeinden und Initiativen, den Kunstschaffenden und unterschiedlichsten Professionisten danken, die sich auf diese kreativen Abenteuer eingelassen haben sowie den Menschen, die in ihrem Alltag in den Dialog mit zeitgenössischer Kunst treten.

Es gibt so viel zu entdecken – stöbern Sie durch unsere Homepage! Sie liefert Ihnen einen umfassenden Einblick in die Entwicklung und die zahlreichen Facetten, die KOERNOE ausmacht. Hier finden Sie Informationen zu allen Projekten, aber auch Hinweise zu den bevorstehenden Eröffnungen und Vermittlungsveranstaltungen. Im Bereich „Vermittlung“ gibt darüber hinaus viele interessante Vorschläge, wie Sie alleine oder in der Gruppe bzw. Familie auf Entdeckungsreise gehen können!

Das Team von KOERNOE freut sich auf das Jubiläumsjahr und die vielen neuen Projekte, die dieser einzigartigen Sammlung hinzugefügt werden. Halten Sie sich über unsere Homepage oder unseren Newsletter auf dem Laufenden!

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Edith Payer, Zwischen den Welten, Jubiläumsbildserie, 2026
Wir freuen uns sehr, dass Edith Payer der Einladung gefolgt ist, koernoe.at mit kleinen künstlerischen Interventionen in Feierstimmung zu versetzen!
Darüber hinaus hat die Künstlerin ihren reflektierten Blick und pointierten Humor auf die Kunst im öffentlichen Raum gerichtet und in einer Bildserie manifestiert, die über das Jahr hinweg auf der Homepage und über verschiedene Kanäle zu entdecken sein wird.